Produkte durch ideenreiches, attraktives Design erfolgreich vermarkten – wie funktioniert das? Was bedeutet eigentlich „gutes Design“? Welche Tätigkeiten gehören zum Berufsalltag eines Designers? Zusammen mit Kunstlehrerin Sabine Geilmann beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler des Kunstschwerpunktkurses der Jahrgangsstufe 10 in den vergangenen Monaten mit diesem interessanten Themenbereich.

Neben der Auseinandersetzung mit theoretischen Fragestellungen kam auch die praktische Arbeit selbstverständlich nicht zu kurz: Die Jugendlichen entwickelten eine Werbekampagne für ein Getränkeprodukt der Firma Stiftsquelle, die bereits im vergangenen Jahr eine Kooperation mit der Realschule St. Ursula einging.

Zunächst untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Gestaltung und Beschaffenheit verschiedener Getränkeflaschen. Besonders konzentrierten sie sich darauf, welche Wirkung verschiedene Bild- und Schriftzeichen entwickeln können. Danach erstellten die Jugendlichen Designprototypen: Sie gestalteten das Etikett für die Vorder- und Rückseite einer Getränkeflasche. Ein stimmiges, zum Produkt passendes Plakat vervollständigte die Werbekampagne für die Firma Stiftsquelle.  

Geschäftsführer Sebastian Brodmann und Assistentin der Geschäftsleitung Verena Harding zeigten sich sehr beeindruckt angesichts der vielen, ganz unterschiedlichen, gelungenen Designs, die sie nun im Rahmen ihres Besuches an unserer Schule begutachten konnten: Gerne übergaben sie Sabine Geilmann daher Gutscheine über „Getränke-Abos“ für den gesamten Kurs. Sebastian Brodmann betonte, wie schwer die Entscheidung falle, sich auf die stimmigsten Designs festzulegen. Schließlich stand jedoch fest: Frieda Olbert wurde für ihr Plakat, das eine Orangenlimonade bewirbt, ausgezeichnet und Zarina Herzog konnte mit ihrem Design eines Flaschenetiketts für eine Zitronenlimonade überzeugen.

Ein gelungenes, „erfrischendes“ Projekt, wie auch Sabine Geilmann findet: „Ich freue mich, dass die Schülerinnen und Schüler so kreativ gearbeitet haben und so viele Ideen entwickeln konnten – ob zu Hause im Distanzunterricht oder vor Ort in der Schule!“

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